Ein Jahr in Mexiko
 
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(c) Michaela Baumberger
...Gastfamilie
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Ich hatte nicht wie bei YFU gewöhnlich eine Gastfamilie, sondern zwei.Das deswegen, weil die Chemie zwischen meiner ersten Familie und mir nicht wirklich zusammengepasst hat und ich nach gut einem halben Jahr die Familie gewechselt habe.

In meiner ersten Familie hatte ich Gasteltern und zwei Gastbrüder, von welchen der eine aber gerade in seinem Austauschjahr in Deutschland weilte. Mein Gastvater hat in der Zementfabrik in meinem Dorf als Ingenieur gearbeitet, meine Gastmutter war Hausfrau. Mein Gastbruder der zuhause war war 17 jährig und ging aufs gleiche Gymnasium wie ich. Sein grösstes Hobby war der Schwimmklub. Mein Gastvater hat in seiner Freizeit auch gerne Sport getrieben, meine Gastmutter war in irgend einer sozialen Organisation im Dorf tätig. Die Familie hat in einem schönen, grossen Haus gewohnt und war ziemlich reich. Wir hatten eine Muchacha bei uns die 3 mal in der Woche geputzt und geckocht hat, dazu kam einmal wöchentlich eine andere Muchacha um die Wäsche zu glätten. Auch einen Gärtner hatten sie beschäftigt.

In der zweiten Familie hatte ich eine Gastmama, einen Bruder und eine Schwester, welche aber zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Jahr in Deutschland weilte. Schon ohne Vater zu leben war für mich eine ganz neue Erfahrung.
Meine Gastmama war Chemielehrerin an der Secundaria (Sekundarschule) in meinem Dorf. In ihrer Freizeit hat sie gerne Bilder gemalt und ist ab und zu zum Sport gegangen. Sie ist eine der redefreudigsten, verrücktesten und fröhlichsten Personen die ich bis jetzt getroffen habe. Natürlich hat sie manchmal genervt weil man ihr nichts recht machen konnte. Eine ganz normale Mama halt.
Mein Bruder war wie der in der ersten Familie auch 17 Jahre alt. Alles was Sport angeht, hat ihn nicht interessiert, am liebsten sass er vor dem Fernseher, hat sich mit Freunden getroffen und er hat Hausaufgaben über alles gehasst.

Es war interessant, zwei verschiedene Familien kennenzulernen, vor allem auch weil beide ziemlich gegensätzlich sind, die einen reich und verwöhnt, die anderen lebten an der unteren Grenze. Im Nachhinein war es eine schöne Erfahrung, beide Seiten kennenzulernen.

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  08.10.2008
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