Ein Jahr in Mexiko
 
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(c) Michaela Baumberger
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Idee und Anmeldung
Ich bin schon immer gerne in die Fremde gefahren. Mit 14 Jahren war ich drei Wochen auf Malta, und in der Schule habe ich Austauschschülerinnen kennengelernt. Als dann bei uns in der Schule eine Präsentation von YFU war, konnte mich niemand mehr aufhalten. Es war jedoch schon Ende Januar und kurz vor Anmeldeschluss. Das mir am grössten erscheindendste Problem, die Eltern davon zu überzeugen, war schlussendlich doch nicht so schwierig. Schwieriger war schon eher, dass ich nach Lateinamerika gehen durfte. Mexiko war schlussendlich eine Bauchentscheidung, meine Eltern hätten mich aber schon lieber in der USA, in England oder in Frankreich gesehen. Ich durfte dann aber als Erstwahl Mexiko angeben. Die Bewerbung war also ausgefüllt und eine Selbstsbeschreibung geschrieben. Jetzt hatte YFU die ganze Macht über meine Unterlagen und was damit geschehen soll.
 

Auswahlgespraech
Eine Woche später lag schon der erste Brief von YFU im Briefkasten. Die Einladung zum Auswahlinterview. Was mich dort erwarten wird wusste ich nicht. Der entscheidende Tag rückte schnell näher und ich war schon ziemlich nervös. Am Treffpunkt angekommen, erwarteten mich bereits zwei Freiwillige von YFU. Durch den Samlltalk mit ihnen ist zum Glück auch die Nervosität grösstenteils verflogen. Sie haben mir dann Fragen gestellt über mich und mein Leben, und was ich machen würde wen dies oder jenes geschehen würde. Schlussendlich konnte auch ich sie noch mit Fragen bombadieren und nach 45 Minuten war das ganze vorbei.Jetzt hiess es auf den nächsten Brief von YFU zu warten..

Zusage und Papierkram
Wenige Tage später fand ich wieder einen Brief mit dem Logo von YFU im Briefkasten. Ich riss den Brief auf und tatsächlich fand ich dort die Zusage für ein Austauschjahr in Mexiko. Ein paar Tage später kam die Post wieder, diesaml in einem dicken Umschlag, gefüllt mir Fragebögen und so weiter. Alles musste auf Englisch ausgefüllt werden, der Arzt und der Zahnarzt mussten mir ein Gesundheitszeugnis ausfüllen und dazu sollte ich noch einen Brief auf Englisch oder Spanisch an meine zukünftige Gastfamilie schreiben. Und dafür hatte ich gerade mal drei Wochen Zeit. Das Ganze war dann aber einfacher als gedacht und pünktlich wieder bei YFU eingetroffen.

Vorbereitungswochenende Lenk
Mitte Mai fand das Vorbereitungswochenende von YFU in der Lenk statt. Die gesamten zukünftigen Austauschschüler aus der Schweiz versammelten sich pünktlich bei der riesigen Unterkunft. Wir waren sicher gegen 300 Leute. Am Nachmittag wurden wir in Länderspezifische Gruppen eingeteilt. In dieser Gruppe haben wir verschiedene Workshops zu den Themen Kultur, Kulturschock und Familie statt. Den Abend konnte man quatschend, spielend oder sonst irgendwie verbringen, geschlafen hat wohl niemand viel. Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder mit unserer Gruppe. Diesmal wurde uns von einer ehemaligen Austauschschülerin etwas über unser Gastland erzählt und natürlich durften wir diese Person auch alle möglichen Sachen fragen. Schon bald aber war Mittag und wir mussten zurück zum Bahnhof um den Zug nicht zu verpassen. Das Wochenende ging schnell vorbei, die Vorfreude auf das bevorstehende Austauschjahr aber war dafür umso grösser.

Vorbereitungszeit
Nach diesem Wochenende begannen dann auch so langsam die Vorbereitung zuhause. Das Visa musste beantragt und noch viele Sachen mehr erledigt werden. Es war eine sehr schöne und interessante Zeit, geprägt durch Zweifel, Fernweh und Vorfreude.
Ich habe unendlich viele Berichte ehemaliger Austauschschüler durchgelesen und wollte meist gerade sofort losfliegen. Manchmal habe ich aber auch an mir selber gezweifelt, war ich doch eher ein ruhiger und etwas scheuer Mensch. Auch traurig war ich ab und zu, wenn ich mit Freunden zusammen war, und mir bewusst wurde, dass ich diese bald ein Jahr lang nicht mehr sehen werde.
Mitte Juni lag dann endlich der ersehnte Brief mit meiner zukünftigen Gastfamilie im Briefkasten. Gut, die Familie war natürlich nicht drin, aber deren Adresse. Zwei Wochen später nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und habe sie trotz sehr geringen Spanischkenntnissen angerufen. Meine Gastmutter war ganz aus dem Häuschen und hat das Telefon sofort ihrem Sohn weitergegeben. Ein bisschen mehr als Smalltalk lag dann auch nicht drin und leider haben sie meine sowie ich ihre Emailadresse falsch verstanden. Zum Glück konnte mir dann aber YFU die Adresse ausfindig machen und ich habe mit meiner Gastfamilie einen Haufen Emails geschrieben.
Plötzlich war die Abschiedsparty vorbei und der letzte Abend in der Schweiz brach an...
Zeit  
   
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  08.10.2008
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